Hommage an die wahren Helden. Happy International Secretary´s Day!

Warum sind Assistentinnen, die ihrem Chef den Rücken freihalten, in der Mehrheit weiblich, aber Vorstandsassistenten überwiegend vom „starken Geschlecht“?
Das liegt an der Augenhöhe, doch das ist nicht nur auf die körperliche Größe zurückzuführen, sondern auch auf die geistige Einstellung in ihrem Arbeitsumfeld.

Hommage an die wahren Helden!

Bewegung tut gut. Vor allem das Dehnen und Strecken nach oben und nach mehr! Das ist nicht nur gut für die Muskeln, für die Figur und den allgemeinen Gesundheitszustand, sondern auch für die Karriere. Es verschafft Ihnen eine bessere Haltung und macht Sie stark.  Sie haben als Assistenzen nämlich eine große Last auf ihren Schultern. In ihrer täglichen Routine übernehmen die meisten koordinative Aufgaben. Darüber hinaus organisieren Sie nicht nur den beruflichen Alltag ihres Vorgesetzten, nein, Sie ahnen voraus, was als nächstes kommt und bauen vor, vermeiden durch ihre ausgleichende Art diplomatisch Konflikte innerhalb des Betriebs, sorgen für straffe Büroführung und damit auch für höchste Effizienz in ihrem Bereich. Sie sind die Visitenkarte des Unternehmens und auch für ihren Chef.

Kurzum – ohne Sie wäre der Boss ganz schön aufgeschmissen.
Sie sind die unverzichtbare „rechte Hand“ für die notwendige Chefentlastung.

Und was passiert? Da kommt die „linke Hand ins Spiel“. Das könnte so ein Frischling von der Universität sein, der sich als Assistent für Vorstand oder Geschäftsleitung bewirbt. Der junge Mann (denn es sind fast immer Männer) ist natürlich, weil am Anfang seiner beruflichen Karriere, besonders eifrig und darauf bedacht, sich beim Boss gut zu präsentieren. Nebenbei dürfen Sie dann auch noch für ihn die Routineaufgaben organisieren und sich anhören: Ach, der Boss bittet mich, Sie das und das zu erledigen … Das ist doch klar, denn er und nicht Sie begleiten den Chef auf Geschäftsreisen und sitzen zu seiner linken in Besprechungen, während Sie die „Stellung halten“.
Die Synonyme dafür sind: nicht aufgeben, nicht wanken noch weichen, sondern durchhalten und zeigen, was Sie alles drauf haben!

Assistenzen sind die wahren Helden

Sie sind in der zweiten Reihe, stehen aber trotzdem immer an vorderster Front. Doch da Sie so selbstverständlich (und manchmal auch selbstlos) ihre Arbeit tun, wird oft unterschätzt, welche Leistung Sie jeden Tag stemmen. Sie sind also die “Superwoman“, die heimliche, häufig nicht gesehene Heldin. Die, die auch nach außen hin eine “ganz normale“ Frau ist, aber über sich selbst hinaus wächst, wenn sie sich einsetzt. Das sieht so mancher Chef nicht. Und das muss aber aufhören. Er soll lernen, dass Sie mindestens auf Augenhöhe sind – sogar unverzichtbar. Spätestens heute zum International Secretary´s Day!

Damit komme ich wieder zurück auf das Thema Strecken und Dehnen nach oben. Nehmen Sie in solchen Situationen Haltung an. Machen Sie sich groß und das möglichst von Anfang an. Denn Sie bewegen sich nicht nur beim Sport, sondern bewegen auch durch ihre Ausstrahlung.

Haltung durch Bewegung

Haltung durch Bewegung ist eine meiner wichtigsten Botschaften. Bewegen Sie sich, laufen, schwimmen, tanzen Sie oder springen Sie von mir aus auf dem Trampolin. Bewegung macht rege – vor allem im Hirn. In meiner persönlichen Karrierestory war das einer der Erfolgsfaktoren: Körperliche Bewegung hat mich frei, flexibel und fokussiert werden lassen. Denn es hat mich nicht nur fitter gemacht, sondern auch selbstbewusster. Ich bin gewachsen und damit auch mein Unternehmen, das sich als One-Lady-Show aus dem nichts zu einer sich ständig prosperierenden Unternehmung mit immerhin 50 Angestellten entwickelt hat.

Heute nutze ich die Energie, die ich aus dem Sport ziehe nicht mehr für den Arbeitsalltag. Ich investiere diese Energie heute in die Ideenfindung und in die Entwicklung der Zukunft. Denn die wird uns schon sehr bald mehr fordern, als wir jetzt ahnen. Stichwort: Digitalisierung. Darauf müssen Sie sich vorbereiten, das erfordert Kraft und Fitness.  Damit sind Sie gerüstet, für das was kommt – nicht nur physisch, sondern auch mental.

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