Der kleine Unterschied zwischen Karrieristen und Führungskräften

Erfolgreiche Frauen versuchen, ihren Job unternehmerisch zu lösen. Will heißen: Sie betrachten die Aufgabe aus Sicht des Unternehmens und stellen sich nicht die Frage: Was bedeutet das für mein Fortkommen, sondern was bedeutet das für meine Firma.

Aufgaben aus der Perspektive des Arbeitgebers zu sehen, liegt nicht in der Natur der meisten männlichen Angestellten. Sie überlegen nur, was sie bis zum Feierabend leisten müssen und wann sie wieder eine Gehaltserhöhung fordern können. Vor allem das „starke“ Geschlecht ist eher auf das eigene Wohlergehen fokussiert und überlegt ständig, wie sie eigenes Kapital aus ihrem Job schlagen können. Frauen sehen das meist anders. Sie wissen, es ist nicht nur wichtig was das Unternehmen für sie tun kann, sondern fragen: Was kann ich für das Unternehmen tun?

Was kann ich für mein Unternehmen tun?

Der richtige Weg dahin ist, die Chefin oder den Chef beziehungsweise das Unternehmen nicht als höhere Hierarchie, sondern als Kunden wahrzunehmen. So ist es ja auch: Die Firma zahlt mich für geleistete Arbeit und Ergebnis. Und je besser das Ergebnis ist, umso besser müsste auch logischerweise die Bezahlung sein. Also geben weibliche Mitarbeiter meist das Beste was sie zu bieten haben. Denn sie wissen, dass auch sie davon profitieren, wenn es dem Unternehmen wirtschaftlich gut geht. Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass auch Unternehmen und ihre Personalverantwortlichen sich wie Kunden verhalten sollten. Also: Je mehr Nutzen der Arbeitnehmer liefert, umso besser seine Entlohnung – unabhängig vom Geschlecht.

Rahmenbedingungen müssen geprüft werden

Gesetzlich wird nun der Versuch gemacht, das gleichzustellen. Aber ist es nicht ein schlechtes Zeugnis für Unternehmer und Unternehmen, dass erst solche Maßnahmen eingezogen werden müssen? Und das, was die neue Überprüfungsrichtlinie bezüglich der Gleichstellung bei den Löhnen und Gehältern regelt, ist ja nur die Spitze des Eisbergs.
Frauen arbeiten meist unter Mehrfachbelastung (Haushalt, Erziehung, Pflege, um nur einige Stichworte zu nennen). Auch das muss gleichgestellt werden. Dafür hat nicht nur der Gesetzgeber zu sorgen, auch das private Umfeld ist hier gefordert, sich umzustellen. Eine Auffrischung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen muss her, um hier die Aufgaben gerecht zu verteilen. Doch auch in Partnerschaften müssen vielleicht die alltäglichen Aufgaben neu verteilt werden. Männer und Frauen sollten hier an einem Strang ziehen. Das kann klappen. Die Topmanagerinnen sagen unisono, dass ihre Ehemänner Partner auf Augenhöhe sind. Das ist doch ein gutes Beispiel für die Partner. Doch auch im betrieblichen Umfeld sollten die männlichen Mitarbeiter ihre Einstellung überprüfen und sich auf den Erfolg des Unternehmens und nicht auf sich konzentrieren. Dafür hat man sie ja schließlich eingestellt.
Es muss nämlich aufhören, dass Frauen, weil sie es besonders gut machen, sich ausnutzen lassen oder gar sich selbst ausnutzen. Ist das so, kann ich versprechen:

Ist das Umfeld gerecht, kann das ein großer Motivationsfaktor für ihre Arbeit
und damit für das Unternehmen sein.

 

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